SV Kippenheim schafft trotz schwerer Hypothek aus dem Hinspiel den Aufstieg

Der Tisch war gedeckt im Kippenheimer  Mühlbach - Stadion und die Mannschaft der Hausherren hoch motiviert. Simon Grahlmann aus der Vorstandsriege des SVK .“ Das ist heute unser Wohnzimmer und das lassen wir uns nicht beschmutzen.“ Und Trainer Steffen Fleig meinte vor dem Spiel.“ Wir sind zwar personell angeschlagen, aber wir wollen heute das Unmögliche schaffen. Die Jungs sind heiß und selbst wenn es nicht klappen sollte haben wir eine tolle Rückrunde gespielt.“ Und seine Jungs brachten es auf den Platz. Von der ersten Minute an waren die Schwarzweißen da und übernahmen das Zepter.“ In der 31. Minute Foul im Bodersweirer Strafraum und der Unparteiische Dominik Schmidt zeigte auf den Punkt. Luca Brenner lief an und versenkte das Leder unhaltbar zum 1:0. Das war der Dosenöffner für die zweite Halbzeit. Der SV Kippenheim war wieder im Spiel.

Nachdem Seitenwechsel war klar, das zweite Tor musste fallen. Und das fiel nach 59. Minuten durch Nico Mösch. Jetzt brannte die Bude in Kippenheim das Ergebnis aus dem Hinspiel egalisiert. In der Folge hatte Kippenheim das 3:0 mehrfach auf dem Fuß, aber es wollte zunächst nicht fallen. Zwei mal 15 Minuten Verlängerung. Und da setzten sich die Kippenheim die Krone auf. Zuerst traf der starke Yannick Kölble nach einem schönen Alleingang zum 3:0. Der Aufstieg winkte den Schwarzweißen und als Jens Gerken in der 117. Minute der Verlängerung das 4:0 versenkte kannte der Jubel im Lager der Gastgeber keine Grenzen mehr. Eng wurde es nochmals kurz vor Schluss als Boders weier durch den eingewechselten Marc Wehrle zum Anschluss kam. Vier Minuten Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter an, ehe Kippenheim im Freudentaumel versank. Martin Kollmer ehemaliger SVK Akteuer und Ex – Oberligaspieler beim FC Emmendingen. „ Ich weiß gar nicht wie Bodersweier im Hinspiel  vier Tore erzielt hat.“ Gästetrainer Stephan Hemmler einer der stärksten Akteure beim FVB .“  Wir wollten eigentlich gar nicht so tief stehen wie heute und unser Vorsprung verwalten. Dennoch der Sieg geht in Ordnung auch weil der SV Kippenheim über eine sehr starke Offensive verfügt.“ Für die Kippenheimer Andreas Grasmik und den verletzten Waldemar Schwabauer war es die letzte Partie in Kippenheim. Beide spielen in der kommenden Saison beim Ligarivalen FV Dinglingen.

Tore: 1:0 Brenner (32.), 2:0 Mösch (59.), 3:0 Kölble ( 98.), 4:0 Gerken (111.), 4:1 Wehrle (118.)