Erstes Heimspiel für den runderneuerten SC Sand

Am Sonntag erwartet der SC Sand die zweite Mannschaft von Turbine Potsdam zum ersten Heimspiel in der noch jungen Zweitligasaison. Der Anpfiff in der ADAMS Arena wird um elf Uhr erfolgen. Nach der 1:5-Pleite im ersten Ligaspiel vor etwas mehr als zwei Wochen in Gütersloh, weiß niemand aufseiten der Gastgeberinnen so richtig, wie man diese Niederlage einordnen soll. War es nur ein Ausrutscher? Oder ist die Liga wirklich so stark und der SC Sand noch nicht gefestigt genug? Auch das Pokalspiel beim Regionalligisten Fortuna Köln brachte kaum Licht ins Dunkel. Der späte Sieg ließ die Ortenauerinnen zwar in die nächste Pokalrunde einziehen, glanzvoll kam dieser aber keinesfalls zustande. Daher gilt nun die komplette Aufmerksamkeit der Partie am Sonntagvormittag gegen Turbine Potsdam II. „Das erste Heimspiel nach dem verkorksten Saisonstart wollen wir natürlich erfolgreich gestalten. Der Sieg in Köln gibt Selbstvertrauen und die Mannschaft hatte dabei die Gelegenheit, sich weiter zu finden. Ich freue mich besonders, dass unsere Stürmerin Kathleen McGovern das Siegtor erzielt hat, ist sie es doch diejenige, die gemeinsam mit Cindy König im Angriff präsent sein und Torgefahr ausstrahlen soll. Dass wir in Köln keinen Gegentreffer kassiert haben, ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung“, so Sascha Reiß, der sportliche Leiter des SC Sand. Er stellt sich die Frage, mit welchem Kader die Bundesligareserve ins Hanauerland reisen wird, dürfen doch gerade zu Saisonbeginn noch potenzielle Erstligaspielerinnen in der niedrigeren Klasse gegen den Ball treten. „Da müssen wir schauen, mit welcher Besetzung sie auf uns zukommen werden. Dennoch wollen wir mit einem Sieg mit Potsdam, die ihr erstes Spiel gewonnen haben, gleichziehen. Ich bin mir sicher, dass unser Trainer Alexander Fischinger am Sonntag die beste Elf aufs Feld schicken wird und wir uns vor heimischem Publikum entsprechend präsentieren werden“, gibt sich Reiß optimistisch.