Responsives Bild

das Sportportal für die Region

Perfekter Rückrundenstart: ASV Urloffen schlägt den KV Riegelsberg mit 22:11

Riegelsberg/Urloffen….(R.Sch.)…. Ein perfekter Start in die Rückrunde der Ringerbundesliga-Südwest gelang dem ASV Urloffen am vergangenen Samstag. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung rangen die Hornets die Saarländer mit 22:11 nieder und festigten sich mit nun 4 Punkten Vorsprung vor dem Verfolger, dem AC Heusweiler, auf dem dritten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende erwarten die Hornets den AC Heusweiler, wo man in eigener Halle einen Sieg ins Visier nehmen wird. Dem folgen zwei Auswärtskämpfe mit einer fast nicht zu meisternde Aufgabe für die ASV Athleten. Da treten die Hornets beim Ligaprimus, dem TuS Adelhausen und eine Woche später beim zweitplatzierten der Ringerbundesliga Südwest, dem KSV Köllerbach an.

57kg (gr.-röm.): Einen einstand nach Maß hatte Urloffen´s Neuzugang Aleksandar Mirchev. Im ersten Kampf des Abends traf er im Fliegengewicht auf Paul Riemer. Mit sehenswerten technischen Aktionen, Lehrbuch-Aushebern und Durchdreher stand er, nach kurzer Kampfzeit, als Sieger per technischen Überlegenheit fest. (0:4)

130kg (Freistil): Leo Kempf kam mit der unbequemen und aktiven Ringweise von Viacheslav Sugako nicht wirklich zurecht. Unermüdlich torpedierte der Saarländer Kempf mit Beinangriffen und ließ nicht zu das Kempf selbst Akzente setzen konnte. Am Ende der Kampfzeit musste Kempf eine 13:3 Punkteniederlage akzeptieren. (3:4)

61kg (Freistil): In der Klasse bis 61 kg stellte Riegelsberg keinen Athleten und somit wanderten die Punkte kampflos aufs Konto der Hornets (3:8)

98kg (gr.-röm.): Im Halbschwergewicht traf Gabriel Fix auf den starken Serhat Deveci. Im Kampfverlauf viel keine technische Wertung wobei Fix über den ganzen Kampfverlauf die Oberhand behielt und nicht zuließ das der Saarländer seine Qualitäten ausspielen konnte. Beim stand von 1:1 ging der Kampf, dank der letzten „Verwarnungs-Wertung", aufs Konto der Hornets. (3:9)

66kg (gr.-röm.): Für den verletzten Van Meier ging Andrej Schwarzkopf auf die Matte. Stielartverkehrt ringend musste er noch vor Ablauf der Kampfzeit den Sieg per technischer Überlegenheit dem Riegelsberger Simon Monz überlassen. (7:9)

86kg (Freistil): Von seiner besten Seite zeigte sich Sebastian Jezierzanski. Er ließ in seinem Kampf dem Riegelsberger Andreas Skodawessely nicht den Hauch einer Chance. Von Kampfbeginn an setzte er den Saarländer mit unermüdlichen Beinangriffen massiv unter Druck. Skodawessely hatte dem nicht viel entgegenzusetzen und musste in der zweiten Kampfhälfte die technische Überlegenheit Jezierzanskis anerkennen. (7:13)

71kg (Freistil): Einen hochklassigen und dramatischen Kampf bekamen die Zuschauer von den beiden ausgefuchsten Freistilspezialisten Kai Burkon und Luca Megerle serviert. Megerle ging zeitig in Führung und punktete immer wieder äußerst geschickt. Der Saarländer Burkon lies sich davon aber nicht beirren und holte im Kampfverlauf weiter auf. Der Kampf stand zuweilen auf Messers Schneide. Megerle sicherte sich letztendlich aber dennoch hochverdient einen knappen 6:7 Punktesieg (7:14)

80kg (gr.-röm.) Raphael Langenecker traf auf Lucas Rosport. Langenecker kämpfte zwar beherzt und versuchte alles um gegen das starke Heusweiler Eigengewächs zu punkten. Der ausgebuffte Rosport lies das aber nicht zu, konterte eins ums andere sehr geschickt und gewann den Kampf frühzeitig, beim Stand von 16:0, per technischer Überlegenheit (11:14)

75kg (gr.-röm.): Im Weltergewicht schloss Svilen Kostadinov nahtlos an seine in der Vorrunde gezeigten Leistungen an. In seinem Kampf gegen Carsten Di Franco zeigte er von Kampfbeginn an wer der „Chef“ auf der Matte ist. Nach zwei herrlichen und sauber ausgeführten Schwunggriffen, die ihm einmal 4 und einmal glatte 5 Punkte einbrachte und drei nachfolgenden Durchdrehern stand er, nach kurzer Kampfzeit, als Sieger per technischer Überlegenheit fest. (11:18)

75kg (Freistil): Marius Atofani stand im letzten Kampf des Abends Daniel Decker gegenüber. Nach einem ersten Abtasten gab Atofani richtig Gas. Er setzte Decker mit unermüdlichen Beinangriffen mächtig unter Druck. Der Saarländer hatte kein Rezept gegen die aktive Ringweise des Urloffeners und verlor den Kampf, beim Stand von 0:16, aufgrund technischer Überlegenheit. (11:22)

 

 

© 2016 Abpraller das Sportportal für die Region.