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Der SV Oberwolfach verteidigte nach dem Derbysieg in Hausach die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga und bleibt weiterhin das Maß aller Dinge in dieser Liga. Zwar spielte der Favorit beim 2:0 Sieg nicht mit der Leichtigkeit der vergangenen Spiele auf, aber letztendlich gibt es am verdienten Sieg der Elf von Trainer Jogi Kehl nichts auszusetzen. Der Gastgeber wehrte sich zwar tapfer, doch nach der frühzeitigen Roten Karte für Kim Wille wegen eines Handspieles wurde die Meßlatte für den SV Hausach noch höher gelegt.

Die beiden Mannschaften starteten zunächst verhalten in das Derby und tasteten sich erstmal etwas ab. Wie erwartet übernahm dann der Gast immer mehr die Initiative und erspielte sich die erste Torchance. Ein kurz ausgeführter Eckball und eine anschließend gut getimte Flanke dann fehlten Torjäger Frederic Burger jedoch nur Zentimeter, um den Ball per Kopfball besser zu platzieren und damit den Führungstreffer zu erzielen. Auf der Gegenseite setzte sich Simon Dürr, den Trainer Dirk Rudhart ins Sturmzentrum stellte, im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch, doch Torhüter Tobias Armbruster war zur Stelle. Nach 21 Minuten musste Kim Wille nach einem Handspiel in der Defensive vorzeitig zum Duschen und wieder einmal musste der SV Hausach ein Spiel frühzeitig in Unterzahl bestreiten. Das Derby wurde nun einseitiger, Hausach in die Defensive gedrängt, Oberwolfach tat sich aber in der Vorwärtsbewegung weiterhin schwer. Doch mit einem guten und schnellen Angriff nach 35 Minuten war der Hausacher Abwehrriegel geknackt. Frederic Burger setzte sich rechts durch und seine genaue Hereingabe drückte Jonas Wolf aus fünf Meter zur 1:0 Führung ins Netz. Der Gast setzte nach und mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern prüfte Jonas Wolf Torhüter Carl Welle im Hausacher Tor, der im zweiten Versuch den Ball sicher unter Kontrolle brachte. Eine gute Aktion von Marin Mihic sorgte dann kurz vor dem Halbzeitpfiff für Gefahr vor dem Tor des Tabellenführers, nach dem abgefälschten Torschuss reagierte Tobias Armbruster jedoch schnell und verhinderte schlimmeres.

Nach dem Seitenwechsel trat der SVO selbstbewusster auf, tat sich aber weiterhin schwer im Spielaufbau gegen eine defensiv gut agierende Hausacher Abwehr. Pech nach 53 Minuten für Philipp Heitzmann, als nach seinem fulminanten und sehenswerten Kracher aus 22 Metern der Ball von der Unterkante wieder ins Feld zurücksprang und damit eine Vorentscheidung verpasste. Weiter war der Tabellenführer die tonangebende Elf auf dem Kunstrasenplatz, aber trotz der knappen Führung verhinderte der ein oder andere überhastet oder zu ungenau gespielte Ball weitere Torchancen. Dies hätte sich dann auch fast gerächt, denn Simon Dürr, der in der Sturmspitze ein gutes Spiel ablieferte, aber dort zu oft auf sich allein gestellt war, besaß die Chance zum Ausgleichstreffer. Nach 73 Spielminuten tankte er sich gegen zwei SVO Abwehrspieler durch, brachte aber den Ball in Bedrängnis im Strafraum an Torhüter Armbruster nicht vorbei. Zwei Minuten später sah auch Patrick Schmider die Ampelkarte wegen Ballwegschlagens, eine harte Entscheidung, denn kurz zuvor fuhr der ebenfalls

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